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Interview mit Pastor Sunday Adelaja PDF Drucken E-Mail

Am 15. Februar war Pastor Sunday zu Gast bei Radio Kiew.
 
Interviewer: Aktuell kritisieren viele Leute Sie, Pastor Sunday. Wie stehen Sie zu dieser Kritik?
Sunday Adelaja: Sehr gut. In der Bibel steht geschrieben, dass wenn die Gerechten kritisiert und ermahnt werden , dann ist das wie eine Salbung für sie; es hilft ihnen. Ein weiser Mensch wird Kritik immer schätzen und dem Menschen dankbar sein, der ihn kritisiert. Sogar, wenn diese Kritik unwahr und ungerecht ist, muss man sich Gedanken darüber machen.
 
Was fühlen Sie, wenn Sie in der Boulevardpresse unangenehme Dinge über sich lesen?
Erstens, lese ich keine Boulevardpresse. Aber auch die „normale“ Presse und das Fernsehen berichten viel Quatsch über mich, Dinge, die nicht der Wahrheit entsprechen. Aber ich lache darüber! Ich liebe lachen, ich habe ein ansteckendes Lachen.
 
Wenn schlecht über Sie gesprochen wird und Lügen verbreitet werden,  haben Sie dann nicht den Wunsch ins Fernsehen oder zu den Zeitungsverlagen zu gehen und alles richtig zu stellen?
Ja, früher als ich jünger war, waren diese Verleumdungen schwer für mich. Ich habe immer gedacht: „Mein Gott, die kennen mich doch gar nicht!“ Die Leute, die mich kennen, sagen, dass sie von den Gerüchten schockiert sind, sie können nicht glauben, was über mich erzählt wird.  Den Menschen, die so über mich reden und schreiben, geht es genau so, wenn sie mir begegnen. Sie beginnen, genau das  Gegenteil zu reden. Sie fragen sich: Warum haben wir nur auf sowas gehört, wie konnte das sein? Dort, wo es keine Unterhaltungsmöglichkeit gibt, entstehen die meisten Gerüchte.

Was denken Sie, warum wird so über Sie gesprochen?
Weil ich in Wirklichkeit ein Phänomen bin. Ich verstehe Leute, die Verschiedenes über mich reden. Stellen sie sich vor, jemand sitzt bei sich zuhause vor dem Fernseher und sieht dort einen „Neger“. Wenn er ein bekannter Fußballspieler, Basketballspieler oder Sänger wäre, ok, aber er stellt sich als Lehrer der Moral hin. Sofort wird sein Stolz sich erregen und er sagt: „Was denkt der, wer er ist, dass er uns lehren möchte?!“ Die heutige Ukraine, das ist die Generation, die in der Sowjetunion aufgewachsen ist und die  Sowjets haben gemeint, dass sie den Drittweltländern helfen müssen: „Wir leisten denen Hilfe , wir haben denen zur Unabhängigkeit verholfen, wir haben nationale Befreiungsbewegungen für die gestartet. Nicht sie uns, sondern wir sollten denen helfen!“ Afrikaner – Dschungel –  nicht entwickelt, das ist in den Köpfen geblieben. „Wie können wir uns so erniedrigen, dass Afrikaner uns lehren?“ 

Es ist so, weil die Mentalität unserer Leute so anders ist.
Das ist die Erziehung. Menschen reagieren so, wie sie sozialisiert und erzogen sind.  Nicht weil die Menschen unzivilisiert sind, nicht weil sie ungebildet sind, sondern weil es ungewohnt für sie ist. Vor Kurzem bin ich mit einem Ukrainer im Ausland gewesen. Als wir in Deutschland waren, waren sie schockiert, weil sie dort so viele Asiaten, Chinesen und Inder gesehen haben! Dann, als wir in England waren- dasselbe! Wie kommt es dazu? Es war ungewohnt für sie. Sie sind gewohnt, dass das Land von einer Nation besiedelt ist. Ausländer- ok, aber dass sie im Fernsehen zu sehen sind und auch noch die Leute kontrollieren! Zu keinem Ukrainer, sogar nicht einmal zum Präsidenten kommen so viele Menschen in der Woche. Zu mir kommen jede Woche mindestens 20000 Menschen.
 
Sunday, wie gewinnen Sie die Menschen?
Womit ich sie gewinne – mit Wahrheit. Menschen, die mit mir zu tun haben, sind davon begeistert. Sie haben so eine Transparenz, so eine Wahrheit noch nie gesehen. Das ist wie ein Magnet: „Gibt es solche Leute ..?!“  Nicht nur ich – alle Menschen in der Gemeinde sind so transparent, sie sind so liebevoll, sie begegnen einem so herzlich, dass man sich nicht verteidigen braucht, man muss nicht so tun, als ob man gut wäre, du  kannst  einfach du selbst sein. Das begeistert die Menschen. Ich habe ein Prinzip- wenn jemand mir begegnet, wenn jemand zu mir kommt, übernehme ich die Verantwortung für seine Probleme. Ich sage immer, wenn ich einen Menschen getroffen habe, dieser Mensch hat Glück. Er wird zu 50% im Leben bestehen.
 
Es begegnen Ihnen immer verschiedene Menschen mit verschiedenen Problemen, finden Sie eigentlich Zeit um sich zu erholen?  
Wissen Sie, meine Erholung ist, wenn ich die Probleme anderer Leuten lösen helfe. Ich habe mir das angeeignet, dass wenn ich selbst mich irgendwo erhole, dann leide ich. Aber  wenn ich helfe, Resultate bringe- dann lebe ich. Was die Familie angeht, das ist das Heiligtum. Das ist natürlich Pflicht, und in erster Linie meine Verantwortung. Deswegen sind die Familie und die Kinder auf dem ersten Platz. Im Übrigen erhole ich mich, wenn ich ein Buch schreibe, wenn ich die Menschen berate und nützliche Ratschläge gebe.
 
Schauen Sie Fernsehen, gehen sie ins Kino, hören Sie Musik?
Ich höre Musik, Kino – nein, nie. Aber ich schaue Nachrichten.
 
Welche Musik mögen Sie?
Ich mag Gospelmusik. Die Künstler loben und anbeten Gott mit ihrer Musik und sprechen über die wunderbaren Eigenschaften und Werte der menschlichen Natur.

Gibt es in Ihrer Kindheit besondere Momente?
Ich hatte eine schwere Kindheit. Bis ich 6 Jahre als war, was alles gut und danach hatten wir in der Familie eine Tragödie. In einem halben Jahr verunglückten drei Familienmitglieder auf tragische Weise. Sie standen mit festen Beinen im Leben und hatten eine gute Stellung in der Gesellschaft. Uns ist afrikanische Magie begegnet. Dann habe ich verstanden, dass es keinen Sinn hat, die ganze Welt zu besitzen, aber seine Seele zu verlieren. Das ist diese Tragödie gewesen. Wir haben alles verloren. Ich erkannte, dass man für die Werte dieser Welt nicht leben sollte. Man kann aufwachen und du hast plötzlich nichts mehr.
Warum haben Sie sich entschieden, in der Sowjetunion zu studieren?
Ich war der beste Abgangsschüler meines Landes zur damaligen Zeit. Die Regierung hatte so ein Programm, wo ich die Möglichkeit hatte, ein Stipendium zu bekommen. Ich hatte die Möglichkeit zwischen USA, England oder der Sowjetunion  zu wählen. Ich hatte gehört, dass die USA und die Sowjetunion zwei Weltmächte sind. Aber ich wusste damals nicht, dass diese zwei Länder militärische Weltmächte sind. Über die USA habe ich vieles gewusst, aber über die Sowjetunion nur wenig gehört. Ich habe dieses Land gewählt und meine Wahl wurde genehmigt.
 
Ist es wahr, dass die Sowjetunion ein Schock für Sie war, als Sie in Minsk ankamen?
Ja, ich war so schockiert, dass ich die ersten zwei Wochen nicht aus dem Hotel rausgekommen bin, ich habe gesagt: „Holt mich zurück!“
 
Was hat Sie am meisten schockiert?
Am meisten hat mich schockiert, dass die Menschen in Hochhäusern wohnten. In Nigeria gibt es auch Hochhäuser, aber in der Regel wohnen die Menschen dort nicht. In USA und England auch nicht- das sind Bürogebäude. Menschen leben auf der Erde. Hier hat es so ausgesehen, dass das ganze Land in einem Wohnheim wohnt- das war der erste Schock.
Damals, als ich hierher gekommen bin, war ich 19, ich war schicke Autos wie „BMV“ und „Mercedes“ gewohnt. Und hier auf die Straße sah ich „Lada“  und „Zhiguli“- ähnliche italienische Autos gab es in Afrika, aber in 70er und Anfang der 80er Jahre.
 
Ein Kulturschock?
Ja. Der dritte Schock kam am Sonntag. Ich hatte gedacht, ich würde in irgendeine Gemeinde gehen, und ich sah, dass anstatt in die Gemeinde gingen die Leute draußen mit ihren Hunden spazieren. Das war das Ende meiner Geduld.
 
Haben die Leute Sie verstanden?
Die ersten zwei Wochen konnte ich mich mit niemanden unterhalten, ich habe kein Russisch verstanden. Aber sie haben uns gute Leute geschickt, das waren Studenten , die gut englisch sprechen konnten. Sie haben sich um uns gekümmert, haben uns überall hingefahren. Das hat man gemacht, um auf uns Ausländer einen guten Eindruck zu machen, das war mir dann klar. Ich hatte gedacht, dass so ein starkes Land auch eine gute Wirtschaft, wie die USA, Frankreich oder England hat (ich habe Verwandte, die in England, Frankreich und den USA studiert haben – diese Ländern kannte ich), aber als ich gesehen habe, dass die Leute zu Fuß laufen oder U-Bahn fahren, das hat mich auch schockiert.
 
Warum sind Sie von Minsk nach Kiew gezogen?
Erstens hat mich dort der KGB verfolgt, weil ich gepredigt habe, es war ja noch die Sowjetunion damals. Ich wollte eigentlich zurück nach Afrika. In Kiew eröffnete ein TV-Kanal und ein Missionar, ein US-Amerikaner, der dort sein Geld investiert hatte, suchte einen Menschen, der Englisch und Russisch sprechen konnte und Journalist war. Man schlug mir vor, dort zu arbeiten und ich bin statt Afrika nach Kiew gefahren.

Wie lange leben sie schon in Kiew?
Schon 16 Jahre.
 
Was lieben Sie an Kiew?
Ich liebe Kiew dank der Menschen, die um mich herum sind. Ich finde, um mich herum sind die besten Ukrainer und die besten Leute. Trotz aller Angriffe, Kritik, Probleme, Verurteilung und so weiter, deckt die Liebe dieser Menschen alles. Ehrlich gesagt, wollte ich schon 1000 mal wegfahren. Hier habe ich nichts- ich habe ein ständiges Einreisevisum für die USA, ich bin ein Absolvent der Universität, mit Auszeichnung, och könnte überall, in jedem Land der Welt, leben. Aber es tut mir weh, einfach so wegzufahren, weil ich diese Menschen, die an mich geglaubt haben, nicht verlassen möchte. Wenn ich das loslassen würde, würde ich diese Menschen, die an mich geglaubt haben, im Stich lassen, nur weil ich für mich Komfort suche. Aber ich bin kein Mann, der für sich lebt. Ich habe mir angewöhnt, für die Menschen zu leben.

Haben Sie in Kiew Lieblingsorte, die Sie gern besuchen?
Früher bin ich gern in den botanischen Garten und den Golosievpark gegangen. In der letzten Zeit sitze ich meistens zu Hause – leider. Wenn ich raus gehe, werde ich oft überfallen. Deswegen gehe ich jetzt nirgendwohin und bleibe zu Hause.

Was schätzen Sie an den Menschen?
Ich sehe mich wie eine Brücke für die Menschen, über welche sie aus dem Misserfolg in den Erfolg schreiten können. Das heißt, sie gehen über mich hinüber, wie über die Brücke, die zur ihrer Bestimmung führt. Und wenn die Leute, die früher beispielsweise drogen- oder alkoholabhängig waren und Probleme in der Familien hatten oder geschieden waren, kommen, wird wieder alles gut mit ihnen. Dann gibt es die Leute, die undankbar sind, aber sie machen mir nichts aus. Jesus hat zehn Menschen geheilt und nur einer ist zurückgekehrt: der, der dankbar war. Das ist normal für die Menschen. Aber wenn diese Menschen gehen und zusätzlich noch Schaden anrichten…
Vor kurzem passierte bei uns in Kiew eine unangenehme Situation mit „King‘s Capital”, die immer noch andauert. Es ist ein Unternehmen, das in die Gemeinde hineinkam und dank der Gemeinde viel Geld erworben hat – alles von meinen Leuten. Und jetzt, als das Unternehmen Probleme hatte, haben die Menschen, die durch das Unternehmen Geld verdient haben, Blödsinn über mich erzählt – das kann ich nicht verstehen. Weil sie mich benutzt haben um das zu werden, was sie jetzt sind. Und jetzt aber, um ihren Kopf zu retten, haben sie alle Folgen auf mich abgewälzt und das kann ich bei den Menschen nicht verstehen.
Ich versuche, mich nicht darauf zu konzentrieren, was mir an den Menschen nicht gefällt. Ich habe so ein Prinzip: Wenn die Menschen 99 negative und nur eine positive Seite haben, werde ich lieber über diese eine sprechen und mich darauf konzentrieren. Ich werde etwas Positives finden und darüber reden.

Wenn man über Ihre Siege sprechen würde, könnten Sie Ihren größten Sieg nennen?  
Der wichtigste Sieg, der der größte Sieg in meinem Leben ist, ist dass Gott mich gefunden hat und sich mir früh gezeigt hat. Jetzt predige ich in der Gemeinde in Kiew, in der das durchschnittliche Alter der Menschen 40-45 Jahre ist. Viele kommen in die Gemeinde und finden Ihn später als ich Ihn gefunden habe. Ich habe verstanden, dass es nur einen Gott gibt und ich mit Ihm reden kann – und das schon mit 19 Jahren. Es ist der größte Sieg des Schicksals für mich. Ich konnte irgendwelche tragischen Fehler vermeiden. Der zweite größte Sieg: Ich bin glücklich verheiratet. Gott hat meine wunderbare Frau zu mir geführt.

Ist es eine romantische Geschichte? Wie haben Sie sich kennen gelernt?
Der erste Treff war nicht einer der romantischsten, aber unser gemeinsames Leben- die ganzen 15 Jahre- sind reine Romantik. Manchmal denke ich, dass wir weniger als ein Jahr zusammen sind und manchmal denke ich sogar, dass es nur neun Monate oder ein halbes Jahr sind, obwohl es schon 15 Jahre sind.

Haben Sie Ihre Frau zufällig getroffen?
Ja, man kann „zufällig“ sagen. Ich bin zu einer Konferenz gefahren, wo ich als Übersetzer von Englisch auf Russisch gedient habe. Und da habe ich ein Mädchen getroffen, das ganz stark gebetet hat. Sie war sehr attraktiv und hat sehr stark gebetet. Ich dachte: „Kann es denn sein, dass ein Mädchen so hübsch und gleichzeitig so geistlich ist?“. Ich bin zu ihr gegangen und habe sie kennengelernt. Ich war überrascht, weil sie sehr heilig und rein war. Ich habe mich gefragt, ob es denn sein könnte, dass sie noch nicht verheiratet ist? Es war wahrscheinlich von Gott geplant, dass ich sie bemerkte. Sie war wie ein Engel, als ob sie unberührt war. Und ich dachte, ob jemand an so einem Mädchen vorbeikommen könnte, ohne sie heiraten zu wollen? Ich dachte, wenn ein Mann sie ein Mal gesehen hätte, würde er sie sofort heiraten wollen. „Ich bin nicht verheiratet”, sagte sie mir. „Und du hast keinen Verlobten?” „Nein.” Ich dachte „Oh mein Gott, was für ein Glück, was für ein Glück, Gott sei Dank“, und bekreuzigte mich. (lacht)

Haben Sie sofort erkannt, dass sie Ihre zukünftige Frau wird?
Ja, ich wusste es sofort. Ich hatte mir gewünscht, dass sie meine Frau wird. Aber ich wusste, dass das nicht nur von mir abhängt. Als erstes betete ich, damit ich keine Fremde zur Frau nehme und dass sie von Gott ist. Und als zweites sollte sie einverstanden sein. Dann bin ich nach Hause gefahren und habe ein halbes Jahr gebetet. Ich habe immer von ihr geträumt, dass sie meine Frau ist. Ich war innerlich fest davon überzeugt, dass sie meine Frau ist. Nach einem halben Jahr bin ich nach Russland gefahren. Damals trafen wir uns ein zweites Mal und ich habe ihr einen Heiratsantrag gemacht. Sie war schockiert: „Ich kenne dich doch gar nicht, ich sehe dich erst zum zweiten Mal in meinem Leben!” Ich habe ihr gesagt, dass ich so lange warten werde, wie sie will. Ein Jahr, zwei, drei, sechs, neun oder zehn Jahre. Und ich kniete vor ihr und weinte: „Sei meine Frau!“

Wie lange hat sie mit der Antwort gewartet?
Sie stand einfach unter Schock. Wir sind schon seit 15 Jahren zusammen, aber ich habe bis jetzt keine Antwort bekommen. Ich habe nie ein „ja“ von ihr gehört. Dabei haben wir schon drei Kinder. (lacht)

Geben Sie einander Geschenke?
Ja. Jede Woche oder wenigstens alle zwei Wochen versuche ich, meiner Frau Postkarten mit Liebesworten zu schenken. Und selbstverständlich einen Blumenstrauß. Ich mache jeden Tag Kleinigkeiten, um ihr zu zeigen, dass sie meine Prinzessin ist, dass sie einzigartig für mich ist. Ich will ihr zeigen, dass ich sie immer lieben werde und ihr Wille ein Befehl für mich ist.

Sie leben schon seit langem in der Ukraine. Haben Sie Lieblingsgerichte in der ukrainischen Küche?
Ich esse zurzeit nur die ukrainische Küche. Leider kann ich keine afrikanische mehr essen. Ich wohne hier in der Ukraine schon länger, als ich in Afrika gelebt habe. Aber insgesamt esse ich alles, was auf dem Tisch steht.

Zurzeit befinden sich sowohl die Ukraine als auch andere Länder in einer schwierigen ökonomischen Lage. Was wünschen Sie all denen?
Jede Prüfung ist eine neue Möglichkeit. Wenn es irgendwelche Schwierigkeiten gibt, entweder ökonomische, moralische oder in der Familie, ist es die richtige Zeit für eine Prüfung. Es ist höchste Zeit, sich selbst zu betrachten und sich die Frage zu stellen, was will Gott mich lehren?
Wenn es schwierig ist, fordert Gott von uns einige Veränderungen. Das heißt, dass wir unsere Prinzipien ändern sollen. Einige Prinzipien sollen überprüft werden, ob sie noch im Leben funktionieren. Gott beruft uns zu Neuem. Allerdings ist das Leben mit Komfort eine gefährliche Zeit. Man kann denken, dass alles in Ordnung ist, obwohl es sogar das Gegenteil sein kann. Aber heutzutage – bei solchen Erschütterungen – sollte man sich aufraffen und das Beste daraus machen.